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Bodyweight Training: Die ultimative 7-Schritte-Anleitung inkl. Trainingsplan

Ich liebe Bodyweight Training. 

Es ist einfach, funktionell, effektiv und überall durchführbar.

In diesem Artikel erfährst du, warum auch du mit deinem eigenen Körpergewicht trainieren solltest und wie du das in sieben simplen Schritten umsetzen kannst.

Außerdem bekommst du sogar einen kostenlosenauf dein Trainingsniveau angepasstenTrainingsplan dafür. 🙂

Bodyweight Training rockt!

Wusstest du, dass Bodyweight Training (BT) im Jahr 2015 der angesagteste Fitnesstrend war? Weltweit!

Es gibt tatsächlich eine groß angelegete, jährliche Umfrage unter „Fitness Professionals“ – also Trainern, Studioleitern, etc. – bei der sich BT klar an die Spitze gesetzt hat. Durchgeführt wird diese Befragung vom renommierten American College of Sports Medicine (ACSM). Hier habe ich schon mal darüber gebloggt.

Damit auch du mit deinem eigenen Körper rocken kannst – wenn du konsequent dabei bleibst, lernst du echt ein paar coole Übungen (zum Beispiel Pistols) 😉 – hier die versprochene 7-Schritte-Anleitung für dich:

#1 Informiere dich!

Wenn du mit deinem eigenen Körpergewicht trainierst, hat das viele Vorteile:

  • Du bis ortsunabhängig. 2×2 Meter Platz reichen in den meisten Fällen.
  • Du bist wetterunabhängig. Wenn es draußen stürmt und schneit, machst du dein Training einfach zu Hause.
  • Du bist zeitunabhängig. Du kannst es immer machen: In der Mittagspause (wenn du eine Duschmöglichkeit hast), in der Früh, am Abend, etc.
  • BT ist extrem effektiv. Hier findest du eine Studie, in der schon in nur 6 Wochen bemerkenswerte Steigerungen was Kraft und Schnellkraft betrifft, nachgewiesen wurden.
  • Du trainierst immer auch funktionell. Wenn du mit deinem eigenen Körpergewicht trainierst, kannst du gar keine isolierten Muskelgruppen trainieren, sondern sprichst immer ganze Muskelketten an, was deine Bewegungen letztendlich geschmeidiger macht und dich weniger verletzungsanfällig werden lässt. Warum es wichtig ist, in kinetischen Ketten zu denken und deren häufigsten Anfang – die Körpermitte – zu trainieren (und das machst du mit BT auf jeden Fall) erfährst du in dieser Studie.
  • Bodyweight Training hilft dir auch gut beim Fettabbau, vor allem wenn du es mit hochintensivem Intervalltraining kombinierst. Weil du dadurch zum Beispiel deine Stoffwechselrate auch für Stunden nach dem Training erhöhen kannst (Nachbrenneffekt). Hier eine Studie dazu.
  • Es ist herausfordernd. Egal wie gut du schon bist. Es gibt immer noch Möglichkeiten, dich zu steigern.
  • Es ist kostenlos. Du brauchst keinen monatlichen Beitrag zu bezahlen und kein großartiges Equipment (nur eine Matte, ich habe diese hier von Physionics*).
  • Du trainierst gleichzeitig immer auch deine Mobilität und Gelenkigkeit, da sie Bedingungen für das korrekte Ausführen von Übungen sind. Das wirkt sich wiederum positiv auf deine Leistung aus. Weitere Infos dazu findest du in dieser Studie.
  • Beim Bodyweight Training sprichst du bei fast jeder Übung auch deine Körpermitte an, die beim Training an Fitnessgeräten oft vernachlässigt wird.
    Beim Bodyweight Training sprichst du bei fast jeder Übung auch deine Körpermitte an, die beim Training an Fitnessgeräten oft vernachlässigt wird.

    Du trainierst immer auch deine Körpermitte (Core) und damit deine stabilisierenden Muskeln mit. Das ist nicht nur gut für deine Körperhaltung, sondern wirkt sich sogar leistungssteigernd aus. Hier eine Studie dazu.

  • Du trainierst – vor allem bei einseitigen Übungen – immer auch deine Koordinationsfähigkeit und Balance.
  • Du kannst BT als einsamer Wolf oder auch in einer Gruppe machen – je nachdem wie es dir mehr Spaß macht.
  • Bodyweight Training wird nie langweilig. Du kannst immer neue Variationen der Übungen und Workouts machen.
  • BT kann gleichzeitig deine Ausdauer und Kraft verbessern. Wenn du mal 100 Burpees am Stück gemacht hast, weißt du, was ich meine. 😉 (Hier findest du eine Studie dazu)
  • Durch die Kombination mit HIIT (hochintensives Intervalltraining) kannst du – als Fortgeschrittener – Zeit sparen und neue Reize setzen, die dich und deinen Körper noch weiter nach vorne bringen. Hier findest du eine gute englische Zusammenfassung über die Kombination zwischen HIIT und Bodyweight Training.
Aber hey!

Ich möchte hier nicht Schönfärberei betreiben.

Daher sollst du auch über die Schattenseiten von BT aufgeklärt werden. Auch wenn es viel mehr Licht als Schatten gibt:

  • Du musst die richtige Technik der Übungen erlernen, damit du deine Gelenke nicht falsch belastest.
  • Das Training ist ein wenig härter als ein lockerer Lauf oder schnell mal im Fitnessstudio ein paar Gewichte zu stemmen.
  • Wenn du keine Lust hast, dich zu überwinden und manchmal auch an deine – derzeitigen – körperlichen Grenzen zu gehen, wirst du die Motivation nicht lange hoch halten können.
  • Der Widerstand bzw. die Schwierigkeit der Übungen ist nicht so einfach veränderbar wie im Fitnessstudio.

Zwischenfazit

Die Vorteile überwiegen.

Eindeutig. 🙂

Oder was meinst du?

#2 Setze dir Ziele!

Setzte dir realistische Ziele und arbeite an ihrer Verwirklichung.
Setzte dir realistische Ziele und arbeite an ihrer Verwirklichung.

Klingt vielleicht abgedroschen, ist aber wirklich wichtig.

Die Sache ist die: Ohne Ziel verlierst du viel schneller die Motivation dranzubleiben.

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Laotse

Ziele im Bodyweight Training können vielfältig sein. Meistens orientieren sie sich daran, eine bestimmte Übung zu beherrschen.

So war es zum Beispiel bei mir mit den Pistols (einbeinige tiefe Kniebeuge), den Muscle Ups (Kombination aus Klimmzug und Dip) und den einhändigen Liegestützen.

Aber es könnte auch sein, dass du eine gewisse Anzahl an Wiederholungen einer Übung schaffen möchtest, zum Beispiel 10 Klimmzüge am Stück.

Oder 10 Liegestütze am Stück.

Selbstverständlich kann auch eine Körpertransformation bzw. Fettabbau oder Muskelaufbau ohne Geräte ein Ziel sein. Welche Daten du dazu erheben solltest, verrate ich dir in diesem Artikel.

Damit du Ziele erreichen kannst, musst du dir also definitiv welche setzen.

Eine kleine aber feine Anleitung dazu findest du hier: Ziele setzen und erreichen.

Denn wenn du dir schon Ziele setzt, solltest du es auch richtig machen. 😉

#3 Lerne die richtige Technik!

Ich will ehrlich zu dir sein.

Nur wenn du die richtige Technik erlernst, funktioniert dein Bewegungsapparat wie eine gut geölte Maschine.
Nur wenn du die richtige Technik erlernst, funktioniert dein Bewegungsapparat wie eine gut geölte Maschine.

Die Technik ist der kritische Punkt beim Bodyweight Training. Der Punkt, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Wenn du die Übungen dauerhaft falsch ausführst, riskierst du Verletzungen.

Lass dich deshalb zu Beginn von einem professionellen Trainer begleiten und dir die wichtigsten Übungen zeigen.

Lerne die Übungen und mache dir die richtige Technik zu eigen. Und überprüfe dich selbst immer wieder dabei.

Wenn du Bücher magst, wirst du diese beiden hier lieben. Sie zeigen dir die richtige Technik der wichtigsten Übungen mit vielen bebilderten Anleitungen:

Natürlich habe auch ich dir Videos und Übungsanleitungen vorbereitet. Dazu mehr im nächsten Punkt.

Vorneweg: Arbeite an dir und deiner Technik. Bei jedem Training!

#4 Hol dir einen geeigneten Trainingsplan!

Ich habe für dich drei Trainingspläne geschrieben (einen vierten habe ich noch in Vorbereitung), die jeweils 12 Wochen dauern, 12 unterschiedliche Übungen beinhalten und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden verfügbar sind (also eigentlich 36 Übungen):

  • Rookie
    Das Programm für Einsteiger/innen. Es ist für dich geeignet, wenn du noch wenig bis keine Erfahrungen mit Training hast.
  • Advanced
    Das Programm für Fortgeschrittene. Wenn du Wiedereinsteiger/in bist bzw. schon über Trainingserfahrung verfügst, kannst du diesen Trainingsplan wählen.
  • Pro
    Das Programm für Profis. Es passt für dich, wenn du regelmäßig trainierst, du fit bist, aber du noch leistungsfähiger werden möchtest.
  • Master
    Das Master Level ist auch für mich noch eine große Herausforderung. Es ist ein Trainingsplan für all jene, die den Pro Level mit Leichtigkeit erfolgreich absolvieren konnten. Ich stelle es erst online, wenn ich es selbst gemeistert habe. Es ist daher derzeit noch nicht verfügbar.

Nur 12 Übungen und trotzdem jede Menge Abwechslung. Das erwartet dich bei meinen Trainingsplänen.
Nur 12 Übungen und trotzdem jede Menge Abwechslung. Das erwartet dich bei meinen Trainingsplänen.

Damit du dir etwas darunter vorstellen kannst, habe ich die 12 Übungen eines jeden Levels in eine Videoanleitung verpackt.

Du solltest zumindest 6 Wiederholungen jeder Übung am Stück schaffen, damit du das Level in Angriff nehmen kannst. Bist du noch nicht soweit, fang eine Stufe weiter unten bzw. am Rookie Level an oder tausche auch nur die eine, für dich schwierige Übung, gegen die aus der leichteren Version.

Das Equipment

Folgendes Equipment brauchst du für meine Trainingspläne. Keine Angst, das allermeiste davon wirst du ohnehin zu Hause haben:

That’s it.

Klar: Eine Klimmzugstange ist von Vorteil, wenn du schon Fortgeschrittene/r bist, muss aber nicht unbedingt sein.

In der App Madbarz kannst du die Workout Challenges erstellen und so gut deine Entwicklung verfolgen.
In der App Madbarz kannst du die Workout Challenges erstellen und so gut deine Entwicklung verfolgen.

Noch eine zusätzliche App Empfehlung: Mit der App Madbarz* (inkl. kostenpflichtigem Platinum Pack) kannst du dir deine eigenen Workouts erstellen und so deinen Fortschritt gut verfolgen. (Achtung: Manchmal musst du eine andere Übung auswählen, da nicht alle Übungen des Trainingsplans in der App verfügbar sind)

Die Übungen

Schau dir zuerst mal das Video zum Einsteiger Level an. Dort erkläre ich dir mal die einfachen Übungen.

Wenn du glaubst, dass die zu leicht für dich sind, wage dich ein Level höher.

Oder zwei. 🙂

Im Video zum Fortgeschrittenen Level findest du viele klassische Übungen mittleren Schwierigkeitsgrades.

Das Video zum Pro Level zeigt dir schon, was mit dem eigenen Körpergewicht alles möglich ist. Hier wirst du richtig gefordert werden!

Die Trainingspläne

Wie kommst du nun zu den versprochenen 12-Wochen Trainingsplänen mit den vorgestellten Übungen und in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden?

Ganz einfach: Indem du dich in meine Mailingliste einträgst. Es ist kostenlos und du bekommst auch noch regelmäßig weitere Artikel von mir in dein Postfach geliefert (im Schnitt einmal wöchentlich). Außerdem bekommst du noch mein gratis E-Book „Zeit zum Trainieren finden“ mit dazu.

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#5 Verfolge deine Fortschritte!

Wenn du nach einem Trainingsplan trainierst, ist es wichtig, dass du deine Fortschritte verfolgst.

Nur so kannst du im Gespräch mit deinem Trainer gegensteuern, wenn das Training beispielsweise zu hart, oder zu leicht ist.

Protokolliere deinen Fortschritt: Egal ob digital oder analog :-)
Protokolliere deinen Fortschritt: Egal ob digital oder analog 🙂

Wie machst du das?

Ganz einfach: Du schreibst auf, wie lange du trainierst hast, wie viele Wiederholungen du gemacht hast, etc.

Das kannst du direkt im von mir vorgefertigten Trainingsplan machen, wenn du ihn dir zum Beispiel ausdruckst.

Damit du immer up to date über deine Leistungen bist.

Außerdem habe ich auf meinem Google Drive eine Bestenliste eingerichtet, auf der du dich verewigen kannst. Den Link dazu findest du in den Trainingsplänen.

Auch hier gebe ich nochmal eine Empfehlung für die App Madbarz inkl. Platinum Pack* ab, in der du ebenfalls deine Fortschritte verfolgen kannst.

#6 Erhöhe die Schlagzahl!

Wenn du bereits Erfahrung mit Bodyweight Training gesammelt hast, solltest du auf jeden Fall auch High Intensity Interval Training (hochintensives Intervalltraining) in deine Trainingsroutine einbauen.

Übrigens: Bei meinen Trainingsplänen habe ich HIIT schon für dich inkludiert. 🙂

Du kannst aber natürlich auch auf andere Art und Weise die Schlagzahl erhöhen.

Zum Beispiel indem du dich bei Freeletics anmeldest.

Oder indem du zusätzlich noch eine Sportart mit Freunden ausübst, die dir Spaß macht: Fußball, Beach Volleyball, Tennis, etc.

Oder wenn du ins nächste Level meiner Trainingspläne wechselst.

Du kannst auch eine Ausdauersportart wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren nebenbei betreiben.

#7 Bleib dran, erreiche deine Ziele und setze dir neue!

Damit du während der harten Trainingswochen motiviert bleibst, habe ich hier ein paar gute Artikel für dich zusammengestellt:

Ich wünsche dir wirklich, dass du es schaffst, deine Ziele zu erreichen.

Zum Beispiel ein Level meines Trainingsplans komplett zu meistern.

Ich höre dich schon fragen:

„Hey Pat, was ist, wenn ich meine Ziele erreicht habe?“

Wer all seine Ziele erreicht hat, hat sie sich als zu niedrig ausgewählt. Herbert von Karajan

Dann steckst du dir ganz einfach wieder neue. 😉

Wenn du deine Ziele erreicht hast, kannst du zurecht stolz auf dich sein. Du solltest dich aber schon bald wieder auf zu neuen Ufern machen und dir höhere Ziele stecken!
Wenn du deine Ziele erreicht hast, kannst du zurecht stolz auf dich sein. Du solltest dich aber schon bald wieder auf zu neuen Ufern machen und dir höhere Ziele stecken!

Unterschätze nicht die Wichtigkeit dieser Aufgabe!

Selbst wenn du nach 12 Wochen Training so gut in Form bist wie noch nie, läufst du Gefahr deine Motivation und dein Momentum zu verlieren, wenn du nicht wieder neue Ziele ins Visier nimmst.

Spätestens dann ist es also an der Zeit, die sieben Schritte meiner Anleitung nochmal zu durchlaufen. 🙂

Fazit

Du hast jetzt eine Anleitung fürs Training mit dem eigenen Körpergewicht an der Hand, mit der du sofort losstarten kannst.

In sieben Schritten kannst du fitter werden, als du es dir je hast erträumen lassen:

  1. Informiere dich!
  2. Setze dir Ziele!
  3. Lerne die richtige Technik!
  4. Hol dir einen geeigneten Trainingsplan!
  5. Verfolge deine Fortschritte!
  6. Erhöhe die Schlagzahl!
  7. Bleib dran, erreiche deine Ziele und setze dir neue!

Ich wünsche dir wirklich, dass du die Vorzüge von Training mit dem eigenen Körpergewicht erkennst und meinen Trainingsplan auch in die Praxis umsetzt.

Jetzt ist die beste Zeit dafür!

Das Gestern ist fort – das Morgen nicht da. Leb‘ also heute! Pythagoras von Samos

Hinterlass mir einen Kommentar, wenn du Fragen hast oder du von deinen Erfahrungen mit Bodyweight Training erzählen möchtest.

Und teile den Artikel mit deinen Freunden, wenn er dir gefallen hat.

Ich freue mich auf dein Feedback!

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Patrick J. Bauer

Patrick J. Bauer

Pat ist der Gründer und Hauptautor von 4yourfitness.com. Er ist Geschäftsführer eines Sportverbandes, Sportwissenschaftler, Dipl. Ernährungstrainer und Familienvater. Pat liebt Bodyweight Training und hasst schlechte Laune. Hier kannst du mehr über ihn erfahren.


  • antworten Erwin ,

    „Dacht‘ ich mir’s doch……“
    Ganz ähnlich die Frage bezüglich der unterschiedlichen Liegestütz-Ausführungen:
    Mal gehst Du in Deinen Videos runter bis Du mit dem Bauch aufliegst und hebst kurz die Hände – mal bleibst Du die ganze Zeit in Spannung und berührst den Boden nicht (und hebst natürlich nicht die Hände)……. Auch hier macht es die Variation sicher abwechslungsreicher und verlangt den Muskeln verschiedene Belastungsqualitäten ab. Das wird wohl „on the long run“ entscheidend sein, nämlich die Vielfalt zu erhalten…….

    LG: Erwin

    • Patrick J. Bauer

      antworten Patrick J. Bauer ,

      Hey Erwin!
      Danke für deinen Kommentar – besonders bei den Liegestützen gibt es so viele Variationen wie Sand am Meer.
      Es ist gut, wenn du ein gewisses Repertoire an Varianten hast und dir so immer die raussuchen kannst, die deinen Zielen am besten entspricht.
      Viele Grüße
      Pat

    • antworten Erwin ,

      Eine Frage zum Tempo: Bei der Durchführung der Übungen könnte ich ja „alles mit etwas Schwung“ machen, was wohl weniger anstrengend ist – oder deutlich verlangsamt (so dass die Muskeln länger in Anspannung sind). Ist damit nur die Intensität der Übung verändert oder aber wird dabei auch eine andere Qualität der später abrufbaren Leistung trainiert?

      Grüße: Erwin

      • Patrick J. Bauer

        antworten Patrick J. Bauer ,

        Hi Erwin!
        Du liegst richtig. Das Tempo der Ausführung macht einen Unterschied. Viele neigen dazu, mit Schwung zu arbeiten. Oft geht der zitierte Schwung aber nicht nur von einer schnelleren, richtigen Bewegung aus, sondern von einem falschen Bewegungsmuster. Das hat zwei Nachteile: Einerseits wird die Übung leichter und du hast keinen so großen Trainingseffekt, andererseits steigt das Risiko für Verletzungen und Fehlbelastungen. Das heißt: Zunächst konzentriert und ohne Schwung arbeiten bis die Technik sitzt. Später kannst du gezielt deine Explosivkraft trainieren, so auch andere Muskelfasern rekrutieren und schnellkräftig (nicht mit Schwung) arbeiten. Mit wirklichem Schwung kannst du dann trainieren, wenn es die Übungsausführung erfordert und du stark genug bist (kann nämlich für die Gelenke eine Zusatzbelastung sein): Zum Beispiel bei Kipping Pull Ups (Klimmzüge mit Schwung), etc. Du kannst Übungen auch gezielt langsamer ausführen und so einen anderen Trainingseffekt erzielen. Wie immer ist auch hier Abwechslung Trumpf.
        Hoffe, dir etwas Klarheit gegeben zu haben.
        Viele Grüße
        Pat

      • antworten Erwin ,

        Nun – der Cardio-Teil nimmt mich nicht so heftig mit, dass ich dann nicht mehr Krafttraining machen könnte – er hat wohl mehr Aufwärmcharakter……
        Aber was Deine Kraft-Übungen betrifft: Sind alle recht eingängig bis auf den Ausfallschritt – ich habe nämlich früher mal ein paar Jahre das Fechten betrieben (wo der Ausfallschritt zur zentralsten Figur gehört) und dort hatten die Profi-Trainer alle kaputte Knie. Davor habe ich Respekt (weswegen ich auch nicht laufe, sondern Nordic walke) und lasse das mal aus. Falls Dir eine gelenksschonendere Variante einfällt, wäre ich dankbar……

        Grüße: Erwin

        • Patrick J. Bauer

          antworten Patrick J. Bauer ,

          Hallo Erwin!
          Der Ausfallschritt kann beim Fechten zum Problem werden, weil er dort mit maximaler Beschleunigung ausgeführt: Beim Angriff und dann evtl. auch gleich wieder retour. Dadurch wirken dann viel höhere Kräfte auf das Knie, als wenn du einfach nach vorne steigst. Daher sind deine Bedenken verständlich, aber im normalen Training unbegründet. Wenn du keine Ausfallschritte machen möchtest, kannst du dich an der tiefen Kniebeuge versuchen.
          Viele Grüße
          Patrick

        • antworten Erwin ,

          Lieber Patrick – wie Du merkst stelle ich jetzt auftauchende Fragen gleich über Deinen Blog (damit auch andere was von Deinen Antworten haben). Viele der in Deinem „Webimperium“ behandelten Themen beschäftigen mich nun – angeregt vom reichhaltigen und animierenden Angebot – nun natürlich auch………
          Komme gerade von meinem mittäglichen „Workout“ und folge dabei bereits Deinen oben vorgestellten Übungen – allerdings mache ich ja davor noch 30min. ERGO-Bike oder 45min. schnelles Nordic-Walking, was die Frage aufwirft, inwieweit ich dann die Beinübungen nicht schon vorweggenommen habe (mit der Gefahr, mich dann getreu Deines Übungsplanes zu überlasten). Sind das andere Muskelgruppen? Oder soll ich die Übungen unter „Beine“ dann weglassen / verkürzen? Gleiche Frage ergibt sich bezüglich dem Aufwärmen: Sind da die Schulter- und Armgelenke und die Wirbelsäule nicht schon hinreichend mobilisiert oder empfiehlst Du trotzdem ein zusätzliches „Gelenksaufwärmen“?

          Kein Stress wegen den Antworten – auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es nicht an…… (Dieses Fitnessprojekt ist „on the long run“ zu sehen…..)

          Grüße: Erwin

          • Patrick J. Bauer

            antworten Patrick J. Bauer ,

            Hi Erwin!
            Danke, ja das ist super, dass du gleich in den Kommentaren Fragen stellst.
            Dazu ist die Kommentarfunktion ja da. 😉
            Am ERGO-Bike radeln ist eine Cardio-Einheit, ebenso das Nordic-Walking. Was du mit meinen Trainingsplänen machst, sind vorwiegend Krafteinheiten. Um wirklich fit zu werden bzw. zu bleiben, ist beides nötig. Wenn du an einem Tag bzw. gleich hintereinander beides machen willst, dann mach am besten das zuerst, was dir momentan wichtiger ist. Du brauchst zum Beispiel viel Ausdauer für einen langen Lauf? Dann zuerst Cardio, dann noch etwas Kraft. Du willst stärker werden? Dann zuerst Kraft und dann noch etwas Cardio. Vielleicht magst du die Einheiten aber auch auf verschiedene Tage aufsplitten.
            Bez. Aufwärmen: Beim Biken ist zwar dein Körper erwärmt, wenn danach aber gleich Liegestütze oder Klimmzüge folgen, ist wie du schreibst die Vorbereitung deiner Hand- und Schultergelenke durch das Sitzen am Bike nur unzureichend. Hier würde ich daher noch etwas mobilisieren und die Übungen mit einer leichteren Variante in ein paar Wiederholungen durchführen. Nach dem Nordic-Walking solltest du durch die Hand- und Schulterbewegungen ausreichend aufgewärmt sein, hier evtl. nur ganz kurz ein paar Wiederholungen der Übungen in leichteren Varianten durchführen.
            Zum Thema Beintraining: Wie oben schon erwähnt sind Kraft- und Ausdauertraining unterschiedliche Paar Schuhe. Trotzdem kann es natürlich sein, dass deine Muskeln ermüdet sind und sie so beim Kraft- bzw. Bodyweight Training nicht mehr richtig gut trainieren können. Das hängt auch von deinem Trainingsniveau ab und davon, wie intensiv die Cardio-Einheit davor war. Spüre am besten mal in dich hinein und lege dann Beintraining evtl. an Tage, an denen du davor kein Cardiotraining machst.
            Viele Grüße
            Patrick

          • antworten HerbertShith ,

            Hallo,

            interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
            Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

            Alles Liebe

            Herbert

            • Patrick J. Bauer

              antworten Patrick J. Bauer ,

              Hallo Herbert!
              Danke für deinen Kommenter, freut mich, dass du mit von der Partie bist. 🙂
              Viele Grüße
              Pat

            • Jahn

              antworten Jahn ,

              Hi Pat,

              frohes neues Jahr!
              Wollen wir mal hoffen, dass Bodyweight-Training auch weiterhin ein angesagter Trend bleibt oder sich einfach so richtig nachhaltig in der Fitness-Szene etabliert. 🙂

              Viele Grüße
              Jahn

              • Patrick J. Bauer

                antworten Patrick J. Bauer ,

                Hi Jahn!
                Danke, dir auch ein gutes Neues! 🙂
                Ja, ich denke das wird es.
                Viele Grüße
                Pat

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