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Warum positives Denken gut für dich ist (und wie du es erlernst)

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Positives Denken ist mehr als nur eine Floskel.

Es hilft dir dabei, richtig fit für immer zu werden.

Warum es gut für deine Gesundheit ist, Optimist zu sein und wie du es werden kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Die Geschichte ist so einfach wie bekannt:

Positives Denken per Wasserglas. Wie siehst du es? Halb voll oder halb leer?
Positives Denken per Wasserglas. Wie siehst du es? Halb voll oder halb leer?

Optimisten sehen bei einem Glas, das bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist, das halb volle Glas.

Pessimisten sehen das halb leere Glas.

Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet. Heinz Rühmann

Diese einfache Unterscheidung ist von viel umfassenderer Tragweite, als den meisten Menschen bewusst ist.

Natürlich gibt es auch in diesem Fall nicht nur schwarz und weiß, sondern viele Grauschattierungen dazwischen.

Und trotzdem ist eines fix: Wer positives Denken in sein Leben integriert, lebt glücklicher, länger und gesünder.

Glaubst du nicht? Solltest du aber!

Das beweisen mittlerweile viele Studien zu dem Thema, hier auszugsweise ein paar besonders spannende Ergebnisse:

  • Im Rahmen der Women’s Health Initiative (WHI), bei der zehntausende Frauen als Probandinnen mitmachten, konnten Forscher nachweisen, dass Optimistinnen sich gesünder ernähren. (Hier geht es zur Studie)
  • Eine Metaanalyse von 70 Studien aus dem Jahr 2008 hat gezeigt, dass Menschen, die sich psychisch wohl fühlen, länger leben. Eine wichtige Rolle für psychisches Wohlbefinden spielt auch Optimismus. (Hier geht es zur Studie)
  • Der Psychologe Martin Seligman wies bereits 1988 an der University of Pennsylvania den Zusammenhang zwischen Optimismus und Gesundheit nach. Dazu wurden knapp 100 Probanden über Jahrzehnte hinweg begleitet und ihre positive oder negative Grundhaltung anhand von Fragebögen ermittelt. Das Ergebnis: Wer als 25-Jähriger positiv dachte, war im Alter von 45
    Der Psychologe Seligman wies nach: Wer als 25-Jähriger positiv denkt, ist auch im Alter von 45 bis 60 Jahren gesünder als ein Pessimist. Selbst dann wenn beide in jungen Jahren gleich gesund waren.
    Der Psychologe Seligman wies nach: Wer als 25-Jähriger positiv denkt, ist auch im Alter von 45 bis 60 Jahren gesünder als ein Pessimist. Selbst dann wenn beide in jungen Jahren gleich gesund waren.

    bis 60 Jahren gesünder als ein Pessimist. Selbst dann, wenn beide in jungen Jahren gleich gesund waren. (Hier geht es zur Studie)

  • Die Psychologinnen Lisa Aspinwall und Linda Richter (University of Utah bzw. Human Sciences Research Council in Südafrika) führten 1999 eine Studie mit 96 Probanden durch. Diese glaubten, sie machen einen Intelligenztest. Die Forscherinnen legten ihren Probanden einen Fragebogen in zwei Teilen vor. Insgesamt hatten die Probanden 20 Minuten Zeit den Fragebogen auszufüllen. Der erste Teil war allerdings von vorneherein nicht lösbar, der zweite schon. Optimisten verlangten schon nach durchschnittlich 7 Minuten den zweiten Teil, Pessimisten erst nach 11 Minuten. Die Psychologinnen folgerten, dass Optimisten besser mit ihren Ressourcen haushalten können. (Hier geht es zur Studie)
  • Optimismus und Bewegung ergänzen sich perfekt. Es ist ein positiver Kreislauf. Das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2015 an 190 Kindern, in der nachgewiesen wurde, dass mit der Häufigkeit der Teilnahme an einem Bewegungsprogramm auch der Optimismus der Kinder stärker wurde. (Hier geht es zur Studie)
  • In einer Studie an knapp 60 Männern wurde nachgewiesen, dass Optimismus unseren Körper vor Entzündungen schützt, die durch Stress ausgelöst werden. Dazu wurden die Interleukin-6-Levels (die Interleukin Konzentration im Blutplasma gibt einen Hinweis darauf, ob du Entzündungen/Infektionen im Körper trägst, mehr dazu hier) der Probanden vor und nach einer Stresssituation gemessen und mit ihren positiven oder negativen Grundeinstellung in Beziehung gesetzt. Die Optimisten hatten dabei viel niedrigere Interleukin-6 Konzentrationen im Blutplasma, als die Pessimisten. (Hier geht es zur Studie)
Es ist also durchaus schlau, ein Optimist zu sein. 😉

Selbst wenn du von Natur aus immer das Schlechte siehst.

Und dich selbst eher zu den Pessimisten zählst. (Weil Optimisten deiner Meinung nach ihren Kopf in den Wolken haben).

Du kannst positives Denken lernen!

Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein. Christian Morgenstern

Wie du das anstellen kannst, erfährst du jetzt.

Positives Denken lernen

Wenn es einfach wäre, dann würde ich dir sagen: Ändere deine Einstellung und denk positiv!

Lass die zarte Pflanze des Optimismus gedeihen und gieße sie regelmäßig mit meinen Tipps, dann hast du schon bald einen fest verwurzelten Baum.
Lass die zarte Pflanze des Optimismus gedeihen und gieße sie regelmäßig mit meinen Tipps, dann hast du schon bald einen fest verwurzelten Baum.

Leider klappt das nicht. Nicht im geringsten.

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will. Henri Matisse

Deshalb möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Sie helfen dir dabei, die zarte Pflanze des Optimismus in dir wachsen zu lassen.

#1 Überdenke deine Grundeinstellung

Analysiere dich selbst.

Wo gehörst du eher hin? Zu den Pessimisten oder Optimisten?

Warum ist das so?

Überlege es dir!

#2 Behandle deine Mitmenschen mit Respekt und Freundlichkeit

Wenn du positiv denken möchtest, musst du auch Positives tun.

Daher mein Ratschlag, deine Mitmenschen stets tolerant und höflich zu behandeln – auch und gerade wenn du sie nicht gut kennst.

Gib der Welt etwas zurück!

#3 Übernimm Verantwortung für dein Leben

Es ist einfach, äußeren Umständen die Schuld zu geben. Hier habe ich zum Thema Ausreden schon mal darüber gebloggt.

Schwieriger ist es, die Schuld bei dir selbst zu suchen.

Besser: Die Verantwortung bei dir selbst zu suchen.

Das heißt: Fehler zugeben, beheben und aus ihnen lernen.

Und deine Zukunft proaktiv gestalten.

#4 Denke jeden Tag an 3 schöne Dinge

Wenn du zu Bett gehst, hast du meist etwas Zeit, bis du auch wirklich eingeschlafen bist.

Freue dich auch über Kleinigkeiten. Oder Dinge, die dir sonst nicht auffallen. Halte während des Tages auch mal inne. Dann kannst du erkennen, was du sonst versäumst. Wie die Schönheit der Natur.
Freue dich auch über Kleinigkeiten. Oder Dinge, die dir sonst nicht auffallen. Halte während des Tages auch mal inne. Dann kannst du erkennen, was du sonst versäumst. Wie die Schönheit der Natur.

Nutze diese Zeit, um an 3 schöne Dinge zu denken, für die du heute dankbar sein kannst.

Beziehe ruhig auch Sachen mit ein, die du für selbstverständlich hältst und erkenne ihren wahren Wert.

Das hilft dir dabei, die vielen positiven Dinge in deinem Leben zu sehen.

#5 Denke vorwärts, nicht rückwärts

Ärgere dich nicht über Dinge, die in der Vergangenheit liegen und die du nicht mehr ändern kannst.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Reinhold Niebuhr

Verändern kannst du nur die Zukunft, handeln kannst du nur im Jetzt.

#6 Lass den Perfektionismus sein

Wenn du ständig perfekt sein willst, geht das auf Dauer ordentlich an die Substanz.

Und an deinen Optimismus.

Lass es daher sein. Bleib cool. 😉

#7 Rede dir ein, ein Optimist zu sein

Klingt jetzt wahrscheinlich komisch, hilft aber.

Vorstellungen bzw. Bilder koordinieren Verstand, Gefühl und Unterbewusstes.

Wenn du dir täglich vorsagst, dass du fröhlich wie der Bär Balu bist und dein Leben in vollen Zügen genießt, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich so ist.

#8 Bilde dich weiter

Es gibt echt viele Bücher zum Thema positives Denken.

Eine Handvoll davon sind wirklich gut und lesenswert.

Meine Buch-Empfehlungen für dich:

#9 Hol dir Hilfe von einem Profi

Wenn dir keiner von meinen Tipps weiterhilft und du positives Denken wirklich lernen willst, solltest du mal mit einem Profi darüber sprechen.

Das kann ein Psychologe oder eine Psychotherapeutin deines Vertrauens sein. Erzähle ihm oder ihr, was dich bedrückt.

Sie werden dir sicher weiterhelfen können.

Was dir positives Denken konkret bringt

Wenn du optimistisch in die Welt blickst, kannst du davon ausgehen, dass du:

  • länger und gesünder lebst,
  • eher an etwas dranbleibst,
  • die Verantwortung für Fehler oder Versäumnisse bei dir und nicht bei äußeren Umständen oder anderen suchst,
  • glücklicher bist,
  • ein besseres Immunsystem hast,
  • mit deinen Ressourcen besser haushalten kannst und
  • dich gesünder ernährst.
Ist das alles nicht wert genug, um den Pessimismus endgültig sein zu lassen? 🙂

Wo du vorsichtig sein solltest

Mann kann es auch übertreiben.

Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können. Theodor Fontane

Egal wo.

Auch der Optimist ist davor nicht gefeit.

Daher solltest du immer eine Portion Realismus mit dir tragen. Und ein gemäßigter Optimist werden. 😉

Es gibt nämlich sogar eine Studie, die herausgefunden hat, dass leichter Pessimismus besser für deine Herz-Kreislauf-Gesundheit ist, als übermäßiger Optimismus. Wie es mit leichtem Optimismus aussieht, wurde in dieser Studie nicht untersucht.

Nach allem, was du in diesem Artikel schon gelesen hast, kannst du davon ausgehen, dass eine Prise Optimismus für deine Fitness und Gesundheit ideal ist.

Also: Look on the bright side of life! Aber bleib dabei realistisch!

Fazit

Denke positiv!
Denke positiv!

In diesem Artikel hast du gelernt, warum positives Denken gut für deine Gesundheit ist.

Außerdem hast du 9 Tipps mit auf den Weg bekommen, wie auch du zum Optimisten werden kannst.

Ich wünsche dir, dass du egal wohin du gehst, immer ein Lächeln in deinem Gesicht hast. 🙂

Wenn dir mein Artikel gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du ihn mit deinen Freunden teilst.

Hast du Anregungen oder Fragen? Dann lass es mich wissen und hinterlasse mir einen Kommentar.

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Patrick J. Bauer

Patrick J. Bauer

Pat ist der Gründer und Hauptautor von 4yourfitness.com. Er ist Geschäftsführer eines Sportverbandes, Sportwissenschaftler, Dipl. Ernährungstrainer und Familienvater. Pat liebt Bodyweight Training und hasst schlechte Laune. Hier kannst du mehr über ihn erfahren.

  • antworten Feli ,

    Ein super Artikel! Ich sehe das genauso! 🙂

  • antworten Jonas ,

    Zu Punkt 4 ist aber auch wichtig, dass man sein Ziel einmal im Kopf hat, und dann dieses Ziel rückwärts denkt, um die genauen Schritte zu kennen, um an das Ziel zu kommen 🙂

    • Patrick J. Bauer

      antworten Patrick J. Bauer ,

      Hallo Jonas!
      Danke für deinen Kommentar. Stimmt: Nach dem Ziel kommt der Plan dahin. 🙂
      Viele Grüße
      Pat

    • antworten Manfred ,

      Hallo,
      als Optimist denke ich etwas anders.
      Wichtig ist: „Wir müssen nicht lernen positiv zu denken, sondern nur aufhören negativ zu denken.“
      Denn wir müssen immer einmal mehr aufstehen als wir hinfallen, aus diesem Grund geht der Mensch heute aufrecht.

      LG

      Manfred

      • Patrick J. Bauer

        antworten Patrick J. Bauer ,

        Hallo Manfred!
        Danke für deinen Kommentar.
        Dein Gedankengang gefällt mir gut 🙂
        Viele Grüße
        Pat

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