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Die 6 häufigsten Ausreden nicht zu trainieren und wie du sie vermeidest

Ausreden nicht zu trainieren haben wir alle schnell bei der Hand.

Da war dort einmal die Zeit zu knapp und hier dann das Wetter zu schlecht.

Was aber wäre, wenn ich dir sage: Es gibt Wege, dich selbst auszutricksen und deine Ausreden in Luft aufzulösen.

Schenk mir gute 5 Minuten deiner Aufmerksamkeit und ich helfe dir mit diesem Artikel dabei, deine Ausreden verschwinden zu lassen.

Abrakadabra. Los geht’s. 😉

#1 Ich habe keine Zeit.

Der Klassiker.

Den du, ich und sonst jede Person die du kennst, schon einmal verwendet hast.

Die Ausrede Nummer 1: Keine Zeit
Die Ausrede Nummer 1: Keine Zeit

Warum kommt uns das so leicht über die Lippen?

Weil es einfach ist. Und es jeder gleich versteht.

Denn: Wo keine Zeit ist, kann man nichts machen.

Er/Sie ist eben zu beschäftigt.

Das mag zwar stimmen, aber selbst wenn dem so ist, bleibt dir noch eine Möglichkeit: Ändere deine Prioritäten!

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. Lucius Annaeus Seneca

Selbst, wenn du also vielleicht jetzt gerade wirklich keine Zeit mehr siehst, wie du regelmäßiges Training in dein Leben integrierst, wirst du Zeit finden, wenn du deine Prioritäten danach ausrichtest.

Und zu Prioritäten gehören auch Ziele, die du mit dem Training erreichen willst.

Sprich: Willst du es wirklich? Und was genau willst du?

Wenn du dann noch clevere Trainingsmethoden nützt – wie zum Beispiel HIIT – und schon in deinen Alltag Bewegung einbaust, geht dieser Ausrede schnell mal die Luft aus. 😉

Noch mehr Tipps zum Thema Zeit zum Trainieren finden, kannst du in meinem kostenlosen E-Book nachlesen. Hol es dir jetzt!

#2Das Wetter ist schlecht.

Äußeren Bedingungen die Schuld zu geben ist leicht.

Wenn das Wetter mal so schlecht ist, dass du nicht mal deine Katze vor die Tür lassen würdest: Mach einfach ein Homeworkout und trainiere mit deinem eigenen Körpergewicht!
Wenn das Wetter mal so schlecht ist, dass du nicht mal deine Katze vor die Tür lassen würdest: Mach einfach ein Homeworkout und trainiere mit deinem eigenen Körpergewicht!

Klar, deshalb machen wir es auch so gerne.

Dieser Ausrede kannst du auf zwei Arten begegnen:

  • Du kaufst dir eine ordentliche Ausrüstung und sagst zu dir selbst: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung.“
    Einzige Ausnahme: Richtige Gewitter mit Blitzen – da halte ich es dann eher mit dem zweiten Punkt und mache ein Homeworkout.
  • Du trainierst einfach zu Hause. Mit deinem eigenen Körpergewicht. Übungen dazu findest du hier. Komplette Workouts hier.
Wie immer ist die Kombination beider Methoden eine Art „Königsweg“, der dich immun gegen Schlechtwetter macht.

Nutze sie daher beide und deiner Fitness wird jeden Tag die Sonne scheinen. 😉

#3Es bringt ja ohnehin nichts.

Ein ausgefallenes Training bringt dich noch nicht um deine Fortschritte.

Genauso wie ein absolviertes Training dich noch nicht zu Super(wo)man macht. 😉

Da Leistungssteigerung und Körperformung langsame Prozesse sind, kann schnell mal der Gedanke aufkommen, dass das (einzelne) Training gar keinen Sinn macht und Fortschritte ausbleiben.

Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Laotse
Lass dich nicht entmutigen! Mach einfach weiter, bleib dran und die Erfolge werden sich einstellen.
Lass dich nicht entmutigen! Mach einfach weiter, bleib dran und die Erfolge werden sich einstellen.

Das demotiviert und so fällt dann auch das nächste und übernächste Training aus. Und schneller als du 4yourfitness sagen kannst, werden aus Tagen Wochen und du stehst wieder ganz am Anfang.

Damit dir das nicht passiert, ist es wichtig, dass du dir:

Dadurch kannst du die Sinnlosigkeit durchbrechen, die vielleicht aufkommen kann, wenn du noch nicht richtig Spaß an dem gefunden hast, das du tust.

#4Ich brauche Erholung.

Mit dieser Ausrede hast du das sportwissenschaftliche Prinzip der Superkompensation verstanden. 😉

Erholung und Regeneration sind wichtig, sollten aber nicht als Ausrede nicht zu trainieren missbraucht werden.
Erholung und Regeneration sind wichtig, sollten aber nicht als Ausrede missbraucht werden.

Denn es ist tatsächlich so, dass sich Belastung und Erholung abwechseln müssen und beide elementarer Bestandteil des Trainings sind.

Ohne ausreichende Erholung gibt es keine Leistungssteigerung. Die findet nämlich nicht beim Training, sondern in der Erholungsphase als Anpassungsreaktion deines Körpers auf das Training statt.

Aber das lässt sich nur allzu leicht auch als Ausrede nutzen. Im Idealfall besteht deine Trainingspause nämlich nicht aus Couchsurfen, sondern aus aktiven Formen der Erholung wie Spaziergängen, lockeren Läufen, Wanderungen, lockeren Radtouren, Sauna, Schwimmen, etc.

Auch wenn dich mal ein Muskelkater plagt, ist es immer besser aktiv zu bleiben. Klar – nochmal den gleichen Muskel, der schon schmerzt, intensiv zu trainieren ist kontraproduktiv. Aber die Stoffwechselrate zu erhöhen, indem du durch Bewegung deine Herzfrequenz erhöhst, wirkt sich positiv auf deine Regenerationsfähigkeit aus.

#5Das Training ist langweilig.

Du willst nicht trainieren gehen, weil es immer der gleiche monotone Trott ist?

Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Male. Stanislaw Jerzy Lec

Dann ist für dich Variation das Zauberwort. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein fundamentales Trainingsprinzip, das dir dabei hilft, deine Motivation hoch zu halten und Leistungsplateaus zu vermeiden.

Langeweile gibt es nicht nur bei Kindern, sie kann auch beim Training aufkommen.
Langeweile gibt es nicht nur bei Kindern, sie kann auch beim Training aufkommen.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, mehr Pepp in dein Training zu bringen:

  • Wechsle die Sportart
    Du gehst immer nur laufen? Probier es mal mit Bodyweight Training.
  • Ändere die Intensität
    Du bist immer im gleichen Pulsbereich unterwegs? Dann gönne dir mal einen meditativen Lauf oder Walk mit sehr niedrigem Puls oder eine knackige HIIT Einheit, die deine Herzfrequenz in die Höhe treibt.
  • Ändere die Trainingsmethode
    Du trainierst immer nach dem selben Schema? Dann versuch mal etwas anderes. Hier ein paar Beispiele für das Laufen.
  • Hol dir Unterstützung
    Du trainierst immer alleine? Dann schau dich nach Gleichgesinnten um. Zu zweit macht das Training gleich mehr Spaß.
  • Nutze cooles Equipment
    Du trainierst einfach drauf los? Dann schau dir mal Apps wie Freeletics, Runtastic oder ähnliche an und beginne, Gamification (sorry für das Kunstwort, es trifft es aber auf den Punkt: Du bekommst nämlich Punkte für deine Leistungen und dein Training) für dich zu entdecken.

Monotonie ist nur das Ergebnis von zu geringer Beschäftigung mit deinem Training.

Mach dir Gedanken darüber, wie du Pepp reinbringen kannst, setze dir Ziele und verfolge deine Fortschritte, dann wird Langeweile beim Training zum Fremdwort für dich.

#6Ich fange nächste Woche wieder richtig an.

Ersetze nächste Woche durch nächsten Monat. Oder nächstes Jahr.

Du erkennst wahrscheinlich das Muster. 🙂

Es ist auch bekannt als Aufschieberitis. Wissenschaftlicher: Prokrastination.

Kehre Ausreden den Rücken zu und lasse dein Training niemals an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausfallen!
Kehre Ausreden den Rücken zu und lasse dein Training niemals an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausfallen!

Dieses „Krankheitsbild“ tritt häufig dann auf, wenn es gerade nicht so gut läuft und man am Mittwoch schon die Woche abhaken möchte, weil man ja ohnehin dann nächsten Montag voll durchstartet.

Die ganze Sache hat nur einen Haken: Desto länger du pausierst, desto mehr geht dein Momentum verloren.

Du kennst vielleicht das Trägheitsprinzip aus der Physik. Dabei geht es vereinfacht darum, dass ein ruhender Körper in genau der Position verharrt, wenn keine äußeren Kräfte auf ihn einwirken.

Ähnlich verhält es sich mit dir und deinem Training.

Wenn du schon einmal angefangen hast, ist es einfacher weiterzumachen, als wenn du wieder ganz von vorne beginnen musst. Denn deinen vielleicht im wahrsten Sinn des Wortes „trägen Körper“ wieder in Bewegung zu versetzen ist viel schwieriger, als ihn in Bewegung zu halten. 😉

Daher folgender Tipp um Training zur Gewohnheit zu machen: Lass es auf keinen Fall an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausfallen!

Egal was du machst – und wenn es nur ein paar Kniebeugen zu Hause vor dem Fernseher sind – aber du machst etwas.

Versprochen? Versprochen!

Fazit

In diesem Artikel hast du gelernt, wie du die 6 häufigsten Ausreden, nicht zu trainieren in Zukunft links liegen lässt.

Wichtig dabei ist vor allem, dass du deinen Ist-Stand erhebst, dir Ziele setzt, deinen Fortschritt überprüfst, Training zur Gewohnheit wird und du nie deine Motivation aus den Augen verlierst.

Ein Faulpelz ist ein Mensch, der sich keine Arbeit damit macht, sein Nichtstun zu begründen. Gabriel Laub

Wenn du noch mehr Hilfe gegen schlechte Ausreden suchst, kann ich dir mein kostenloses E-Book „Zeit zum Trainieren finden“ empfehlen. Dabei gehe ich ausführlich Ausrede #1 aus diesem Artikel auf den Grund und gebe dir ganze 15 Tipps mit auf den Weg, wie du die häufigste aller Ausreden in Zukunft nie mehr gebrauchen musst. Hol dir das kostenlose E-Book jetzt!

Welche Ausreden hast du schon benutzt, um dein Training zu verschieben? Ich freue mich, von dir in den Kommentaren zu lesen.

Gerne darfst du den Artikel auch mit deinen Freunden teilen. Ich bin mir sicher, dass auch sie die eine oder andere Ausrede aus ihrem Leben kennen. 😉

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Patrick J. Bauer

Patrick J. Bauer

Pat ist der Gründer und Hauptautor von 4yourfitness.com. Er ist Geschäftsführer eines Sportverbandes, Sportwissenschaftler, Dipl. Ernährungstrainer und Familienvater. Pat liebt Bodyweight Training und hasst schlechte Laune. Hier kannst du mehr über ihn erfahren.


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