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Sportler/innen sollten ihren Körper besonders gut kennen – und vor allem die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit richtig einschätzen können. Untrügliche Zeichen dafür, dass diese Grenzen überschritten worden sind, stellen Schmerzen nach dem Sport dar. Zwar ist nicht jedes Schmerzempfinden nach sportlicher Anstrengung gleich ein Fall für den Arzt oder absolute Schonung. Dennoch sollten sportlich Aktive wissen, was sich hinter den häufigsten Symptomen verbirgt.



Bauchschmerzen

Bauchschmerzen und Übelkeit sind oft ein Anzeichen dafür, dass man es beim Training übertrieben hat. Da der Verdauungsapparat besonders empfindlich auf Belastungen reagiert, melden sich Magen und Darm oftmals als erste, wenn man seinem Körper zu viel zumutet. Läufer haben außerdem das Problem, dass auf langen Strecken das ständige Aneinanderreiben der Darmwände zu Schmerzen führen kann. Als Betroffener solltest du auf deinen Bauch hören – und die Trainingsintensität zurückfahren.

Handgelenkschmerzen

Schmerzen im Handgelenk sind vor allem bei Radfahrern und Radfahrerinnen verbreitet und sind häufig ein Anzeichen für ein entstehendes Karpaltunnelsyndrom. Dabei wird der Medianus-Nerv im Handgelenk so stark eingeengt, dass er auf lange Sicht schwerwiegende Schädigungen davonträgt. Fachportale wie Nervenschmerz-ratgeber.de raten deshalb dazu, bei dem Verdacht auf Nervenschädigungen schnellstmöglich einen Facharzt aufzusuchen. Auch häufiges Kribbeln in Daumen-, Zeige- und Mittelfinger deutet auf dieses Problem hin.

Fersenschmerzen

Vor allem Laufsportler/innen sind oft von Schmerzen in den Fersen nach einer Trainingseinheit betroffen. Das Phänomen kann jedoch auch andere Sportler treffen – und viele verschiedene Ursachen haben. Häufig ist beispielsweise ein sogenannter Fersensporn der Grund der Beschwerden. Er ist als knöcherner Auswuchs im oberen Fersenbereich ertastbar. Auch Rheuma, Durchblutungsstörungen, Überlastung und sogar Knochenbrüche können hinter den Schmerzen stecken. Nicht zuletzt weisen sie auch oft auf eine Entzündung der Achillessehne hin und sollten deshalb bei wiederholtem Auftreten unbedingt abgeklärt werden.

Muskelschmerzen

Muskelschmerzen, die über den klassischen Muskelkater hinausgehen, können unter anderem durch Zerrungen oder sogar Muskelfaserrisse verursacht worden sein. Diese Probleme treten vor allem dann auf, wenn die Muskulatur vor dem Sport nicht genügend aufgewärmt und gedehnt wurde. Bei plötzlichen Muskelschmerzen sollte sofort mit dem Training aufgehört werden.

Knieschmerzen

Knieschmerzen beruhen häufig auf einer Überlastung des Kniegelenks, nicht selten in Verbindung mit falschem Schuhwerk oder einem zu harten Untergrund beim Sporttreiben. Langfristig treten sie auch auf, wenn die Oberschenkelmuskulatur vor dem Training zu wenig gedehnt und gekräftigt wird, da diese das Knie stützt und beim Sport Schwerstarbeit zu verrichten hat. Oft hilft eine Beratung bei speziell geschulten Lauftrainern, um Knieschmerzen loszuwerden.

Fazit

Schmerzhafte Beschwerden bzw. körperliche Beeinträchtigungen bei oder nach dem Sport deuten immer auf ein körperliches Defizit hin. Manchmal kann dem mit einer verbesserten Technik oder besserem Schuhwerk abgeholfen werden, in anderen Fällen können irreparable Schädigungen an Muskeln oder Nerven der Hintergrund sein. Fast immer jedoch weisen Schmerzen auf eine Überlastung hin. Sollten beim Sporteln regelmäßig Schmerzen auftreten, kläre die Ursachen dafür am besten mit deinem Hausarzt oder einem Sportmediziner deiner Wahl ab. Bleib in Bewegung!

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Patrick J. Bauer
Patrick J. Bauer

Pat ist der Gründer und Hauptautor von 4yourfitness.com. Er ist Geschäftsführer eines Sportverbandes, Sportwissenschaftler, Dipl. Ernährungstrainer und Familienvater. Pat liebt Bodyweight Training und bloggt aus Leidenschaft um die Welt ein klein wenig fitter zu machen. Hier kannst du mehr über ihn erfahren.

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