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Faszination Triathlon – 6 Gründe, die auch dich für den Sport begeistern werden

Ich selbst habe noch keinen Triathlon absolviert.

Trotzdem bin ich von den Leistungen dieser Athleten fasziniert.

Um das Thema Triathlon für dich aufzubereiten und vielleicht auch deine Begeisterung zu wecken, habe ich mir jemanden gesucht, der weiß, wovon er schreibt.

Schorsch, du bist am Wort!

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Schorsch. Er schreibt zusammen mit Lotta für tri-it-fit.de. Beide sind begeisterte Hobbysportler und Triathleten, bloggen über ihre Erfahrungen und geben dir auf ihrem Blog auch viele Tipps und praktische Anleitungen zum Thema Triathlon, Fitness und Ernährung mit auf den Weg.

Triathlon ist für viele nur der Sport für die Verrückten, die mit Laufen alleine noch nicht ausgelastet sind. Diejenigen, die sich schon im Training bis zum Limit pushen, um dann einen noch härteren Wettkampf zu absolvieren.

Natürlich ist an diesem Vorurteil etwas dran. Solche Leute gibt es definitiv unter den Triathleten.

Aber Triathlon ist so viel mehr als »nur« der Sport für »die« Verrückten!

Um dir das zu verdeutlichen, möchte ich dir als allererstes von einem Ereignis berichten, das mich restlos von diesem Sport überzeugt hat.

Eine kurze Geschichte des Ironman Triathlon auf Hawaii.
Eine kurze Geschichte des Ironman Triathlon auf Hawaii.

Das Erlebnis, das ich meine, hat sich wie viele dieser »Mythen« am Geburtsort des Ironman – also der Langdistanz – auf Hawaii zugetragen. Und zwar im Jahr 2008. 

Chrissi Wellington – eine der ganz großen Frauen in der Geschichte des Triathlons – war angetreten, um ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die Chancen standen dabei nicht schlecht, bis sie sich auf der Radstrecke einen Platten im Hinterrad einfing. Um Gewicht und Zeit zu sparen, hatten die Athleten schon damals keine Luftpumpe mehr dabei, sondern nur CO2-Kartuschen. 

Dummerweise bekam Chrissi mit ihrer Kartusche keine Luft in den Reifen. Und Hilfe von außen anzunehmen, ist beim Ironman auf Hawaii verboten.

Was also tun? Die anderen Profis fragen! Hilfe von denen ist laut Regelwerk nämlich erlaubt. Tatsächlich bekam sie von einer Konkurrentin eine Kartusche, konnte ihr Hinterrad aufpumpen und das Rennen in einer Wahnsinns-Aufholjagd gewinnen.

In welchem Sport helfen die Profis ihrer Konkurrenz noch so aus?

Eben.

Das hat – nicht nur mich – massiv beeindruckt.

Wenn Sportler sich messen und nicht wegen des Defekts eines Gegners gewinnen möchten, hat das etwas sehr Ehrliches und Heroisches.

Natürlich ist auch der Triathlon nicht frei von Negativbeispielen und wie überall gibt es auch in diesem Sport Athleten, die sich unfair und wenig heldenhaft verhalten. Aber leider lässt sich das nie ganz vermeiden.

Dennoch hat Triathlon gerade für Einsteiger eine ganze Menge zu bieten.

#1 Triathlon ist einsteigerfreundlich

Die Triathlon Distanzen
Die Triathlon Distanzen

Um Triathlon zu betreiben, musst du dich nicht erst jahrelang vorbereiten wie auf einen Marathon. Stattdessen kannst du ganz einfach mit einer kurzen Distanz beginnen und dich dann, wenn du magst, steigern.

Denn beim Triathlon gibt es fast jede erdenkliche Distanz: Von der Volks- oder Sprintdistanz mit einer Länge von 400 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen bis hin zur wesentlich bekannteren Langdistanz – auch Ironman genannt mit 3,8/180/42 km Länge – oder sogar Ultradistanzen.

Das hat den großen Vorteil, dass für jeden der Einstieg machbar ist, aber gleichzeitig auch immer Raum für neue Herausforderungen bleibt.

Wenn du beispielsweise zuvor schon jahrelang als Marathon-Läufer unterwegs warst und die entsprechende Kondition schon vorhanden ist, kannst du natürlich auch gleich eine längere Distanz wagen.

Der Einstieg ist also auf nahezu jedem sportlichen Niveau möglich!

#2 Fairness und Community

Aber nicht nur die Strecke macht den Einstieg leicht.

Auch die schon angesprochene Fairness – nicht nur auf sehr hohem Niveau – und die überaus freundliche Community lassen dich sehr schnell im Triathlon ankommen.

Vielleicht schweißt ja auch die »verrückte« Idee, gleich drei Sportarten zu betreiben, massiv zusammen. Jedenfalls war das bei meinen bisherigen Wettkämpfen immer die Erfahrung.

Man kommt sofort ins Gespräch, wesentlich schneller als zum Beispiel bei Laufveranstaltungen – und auch die Hilfsbereitschaft ist sehr groß.

Egal, ob es Probleme am Rennrad sind oder man noch etwas zu essen benötigt.

Wer kann, hilft gerne.

#3 Fitness

Triathlon ist jedoch nicht nur ein Sport, der Spaß macht, gesellig ist und dir eine tolle Community beschert.

Beim Bodyweight Training sprichst du bei fast jeder Übung auch deine Körpermitte an, die beim Training an Fitnessgeräten oft vernachlässigt wird.
Beim Bodyweight Training sprichst du bei fast jeder Übung auch deine Körpermitte an, die beim Training an Fitnessgeräten oft vernachlässigt wird.

Du kannst damit deine Fitness grundlegend und umfassend verbessern.

Durch das unterschiedliche Training beim Schwimmen, Radfahren und Laufen wird der Körper unterschiedlich belastet und gefordert.

Und bei genauerer Betrachtung ist die Kombination der drei Disziplinen für deinen Körper sogar viel gesünder, als wenn du nur eine einzige Sportart betreibst.

Trainierst du zum Beispiel nur das Laufen, sind deine Beine, Gelenke und Sehnen immer derselben – unter Umständen sehr intensiven – Belastung ausgesetzt.

Andere Körperpartien, wie zum Beispiel der Oberkörper, werden hingegen kaum bis überhaupt nicht trainiert.

Ergänzt du dann dein Triathlon-Training noch mit einem guten Krafttraining (zum Beispiel das P.A.T. Bodyweight Training), bist du ganz schnell bei einem ganzheitlichen Trainingsprogramm angekommen.

Für das gesamte Training musst du übrigens nicht ewig viel Zeit aufbringen. Für Einsteiger reichen 5-7 Stunden pro Woche vollkommen aus.

#4 Gesundheit

Betrachtest du Triathlon auf diese Weise, wird auch schnell deutlich, dass der Sport dir auch gesundheitliche Vorteile bietet.

Selbstverständlich kannst du dich auch mit Laufen, Schwimmen und Radfahren kaputt machen. Das passiert, wenn du dir keine Ruhe gönnst oder äußere Stressfaktoren wie Arbeit und Familie nicht mit berücksichtigst. Wie du das Phänomen des Übertrainings vermeiden kannst erfährst du in diesem Artikel.

Aber, wenn du in einem vernünftigen Maß trainierst und Rennen absolvierst, kann dieses ausgewogene Training zusätzlich zum Fitnessgrad auch einiges zu deiner Gesundheit beitragen.

Beispielsweise wirkt sich die Bewegung, wenn du es nicht übertreibst, sehr positiv auf dein Herz-Kreislaufsystem aus.

Zudem wird die Muskulatur gekräftigt und auch Gelenke und Sehnen gestärkt. Außerdem profitiert auch dein Immunsystem.

Die Gesundheitsvorsorge ist also im Training inbegriffen!

#5 Perfektion

Zugegeben, Perfektion ist nun nicht unbedingt für jeden ein Grund, um sich an einer Sportart zu probieren.

Doch für mich war diese Möglichkeit von Anfang an sehr faszinierend.

Wie du als Leser bei Pat natürlich weißt, kannst du beim Sport ja nicht nur im Training besser werden.

Ernährung und Regeneration gehören auch zu einem guten Trainingsplan.
Ernährung und Regeneration gehören auch zu einem guten Trainingsplan.

Wichtige Punkte sind daneben auch Ernährung und Regeneration.

Wenn du beides ebenfalls in deinen Trainingsplan mit einfließen lässt, kannst du die positiven Effekte in Bezug auf deine Fitness und Gesundheit noch verstärken.

Erholung beispielsweise ist zum einen nötig, damit dein Training überhaupt Früchte trägt. Denn erst in den Pausen bauen wir Kraft und Kondition auf.

Zum anderen freust du dich sicher, wenn du die ganze Woche hart trainiert hast und dich dann an deinem Ruhetag ausgiebig – zum Beispiel in der Sauna – erholen kannst.

Selbstverständlich braucht dein Körper mit mehr Bewegung – und dem Fokus auf eine Leistungssteigerung – auch eine ausgewogene Ernährung. Diese sollte deinem Körper alle Makro- und Mikro-Nährstoffe zur Verfügung stellen, die er braucht.

Es geht also nicht ums Abnehmen, damit du im Wettkampf weniger Kilos mit dir rumschleppst. Es geht um den richtigen Treibstoff, der dir die Kraft gibt, sportliche Höchstleistungen zu erbringen.

Außerdem: Wer geht schon gerne schwimmen, wenn er gerade einen Braten mit Nudeln und Rahmsoße gegessen hat? Eben!

Du siehst also: Wenn du zu deinem Ausdauer- und Krafttraining zusätzlich eine gute Ernährung und eine aktive Regeneration hinzufügst, bist du schon etwas »perfektionistisch« unterwegs.

Selbstverständlich kannst du dich auch ohne diese zusätzlichen Aspekte auf einen Triathlon vorbereiten und wirst trotzdem Spaß haben und erfolgreich sein.

Aber, wenn du etwas auf Perfektion achtest, kannst du im Triathlontraining den Schlüssel zu einem fitten und gesunden Leben finden.

#6 Du und die Profis

Der letzte Punkt, der den Triathlon-Sport wirklich einzigartig macht, ist die Nähe zu den Profis. Denen kannst du im Wettkampf nämlich richtig nahekommen.

In der Wechselzone auch mal einen Profi treffen? Beim Triathlon grundsätzlich möglich.
In der Wechselzone auch mal einen Profi treffen? Beim Triathlon grundsätzlich möglich.

Wo du bei anderen Sportarten nur auf der Tribüne sitzen oder als Amateur und Hobbysportler die Profis im Rennen nur kurz von hinten sehen darfst, kannst du im Triathlon nah an den ganz Großen sein.

Denn meist sind die Strecken beim Triathlon so angelegt, dass zum Beispiel die Laufstrecke aus mehreren Runden besteht. Das bedeutet, dass du die Profis gegebenenfalls mehrfach triffst.

Natürlich ist das auf der Langstrecke eher der Fall, kann aber auch schon auf der Olympischen Distanz passieren. Näher kannst du einem Weltmeister in Aktion in kaum einer anderen Sportart kommen!

Und du hast auch sonst nirgends die Möglichkeit, ihn als Amateur im Rennen zu schlagen. Klar, der Fall ist eher unrealistisch. Aber im Triathlon theoretisch möglich!

Triathlon für Anfänger

Wie du siehst, steckt im Triathlon eine Menge Potential und je nachdem, wie du den Sport betreiben möchtest, ist es auch notwendig, dieses völlig auszuschöpfen.

Aber gerade die kürzeren Distanzen ermöglichen dir einen recht einfachen Einstieg.

Mit ein paar Monaten gezielter Vorbereitung ist es für jeden durchschnittlich fitten Menschen möglich, die Distanz eines Volkstriathlons zu absolvieren.

Außerdem gibt es neben der nötigen Fitness, die du durch dein Training erreichst, nur zwei Dinge, die du für einen solchen Wettkampf brauchst:

  • Du musst schwimmen können und
  • an diesem Tag ein Fahrrad – das muss bei weitem kein Rennrad sein – zur Verfügung haben.

Wenn du also mehr als eine Sportart betreiben möchtest und Lust auf eine Kombination hast, die sich viele nicht zutrauen, dann versuch es einfach mal mit einem Triathlon.

Und wer weiß, vielleicht kannst du dich irgendwann tatsächlich zu den wenigen zählen, die von allen ehrfurchtsvoll Ironman genannt werden!

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Schorsch

Schorsch

Schorsch schreibt zusammen mit Lotta auf www.tri-it-fit.de für Einsteiger und Fortgeschrittene über Triathlon- und Krafttraining. Als Buchautor haben die beiden zudem den Triathlon Eintiegs Guide veröffentlicht und übernehmen für Athleten mittlerweile auch die Trainingsplanung.

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