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Pokémon Go: Wie dir das Spiel helfen kann, fit zu werden (und wie nicht)

Pokémon Go ist die App der Stunde.

Ich habe sie mir im Rahmen meiner App-Tests angesehen, geprüft ob dir die App beim Fit werden helfen kann und ein Fazit gezogen.

Wie das ausgefallen ist, kannst du hier nachlesen.

Was ist Pokémon Go?

Pokémon Go kombiniert Spielwelt und Realität zu einem erstaunlich echt aussehenden Erlebnis.
Pokémon Go kombiniert Spielwelt und Realität zu einem erstaunlich echt aussehenden Erlebnis.

Es handelt sich dabei um eine App, die du dir auf dein Smartphone oder Tablet laden kannst.

Es ist eine der ersten Apps, die konsequent auf Augmented Reality setzt. Das heißt: Spielwelt und Realität verschmelzen, indem virtuelle Objekte über die Realität eingeblendet werden.

Pokémon Go verwendet die Daten von Google Maps um digitale Kreaturen (sog. Pokémon) in die Welt um dich herum zu versetzen. Wenn du gehst, trackt dein Smartphone deine Position und die App weiß dann, wenn du einem Pokémon nahe kommst. Du kannst das Pokémon dann fangen, trainieren und mit ihm kämpfen.

Im folgenden Trailer bekommst du eine Vorstellung, wie das dann aussieht.

Warum es für mich als Fitnessblogger interessant ist?

Es ist zwar keine Fitness App, durch die GPS Integration musst du allerdings zum Spielen nach draußen gehen und dich dabei auch bewegen. Und das ist ja grundsätzlich mal positiv zu bewerten. 🙂

Wie dir Pokémon Go beim Fitwerden helfen kann

Mittlerweile haben schon einige Fitnessblogs über Pokémon Go berichtet und es gibt ein paar interessante Statistiken darüber:

  • Auf Expandedramblings.com findest du viele Statistiken zu Pokémon Go. Eine davon: Pokémon Go spieler verbringen bereits mehr Zeit mit dem Spiel als auf Facebook, Snapchat & Co. Außerdem: Pokémon Go wird voraussichtlich am schnellsten überhaupt 100 Millionen Menschen erreichen (in rund einem Monat). Im Vergleich: Facebook brauchte dazu vier Jahre, Instagram mehr als 2 Jahre. Das Telefon: gut 70 Jahre. 😉
  • Medicalnewstoday.com geht der Frage nach, ob Pokémon Go gesund oder tödlich ist und zieht dazu auch einige wissenschaftliche Studien zu Rate.
  • Auf Nerdfitness.com kannst du nachlesen, wie dir die App dabei helfen kann, ein gesünderes Leben zu führen. Außerdem haben sie dort für dich sogar ein Pokémon Go Workout zusammengestellt.
  • Auf Menshealth.de berichtet Marc Wiese darüber, dass Pokémon Go alle Fitness Apps in Sachen Alltagsbewegung schlägt. Laut Fitnesstracker Hersteller Jawbone wurden nämlich bei allen Usern, die im Stream des Fitnesstracker-Netzwerks Pokémon Go erwähnten, durchschnittlich um gut 8.000 Schritte mehr erfasst, als bisher. Das entspricht einer Erhöhung der täglichen Aktivität um 62,5 Prozent. Das hat zuvor noch keine Fitness App geschafft.
  • Auf dem Blog von Dai Manuel kannst du einen Artikel finden, der sich mit den Auswirkungen von Pokémon Go auf Verletzungen beschäftigt. Er empfiehlt dabei früheren Bewegungsmuffeln, das Spiel nicht länger als 30 Minuten pro Tag oder 60 Minuten alle zwei Tage zu spielen, um Verletzungen zu vermeiden, die sich durch erhöhte Aktivität ergeben. Alle die schon fit sind, können natürlich länger spielen, wenn sie das möchten. 😉

Wie du siehst wirkt sich Pokémon Go auf ziemlich viele Lebensbereiche aus. Aber wie kann dir die App dabei helfen, dich mehr zu bewegen?

Tipps um Pokémon Go als Motivation für mehr Bewegung zu nutzen

Die App ersetzt zwar kein richtiges Training (außer du baust Workouts dazu ein, dazu später mehr), unterstützt dich aber dabei, mehr Bewegung in deinen Alltag einzubauen:

  • Schnapp dir einen gesunden Snack und geh spazieren!
    Mach dir zum Beispiel meinen Antiweicker-Müsliriegel. Am besten gehst du in die Natur oder einen Park. Wobei ich schon gemerkt habe, dass es im Wald leider kaum Pokémon gibt. Dort angekommen kannst du dich dann auf die Suche nach Pokémon machen. 😉
  • Kauf mal wieder im Einkaufszentrum ein!
    Bist du auch jemand, der gerne online shoppt? Da gibt es aber leider keine Pokémon. Also raus mit dir ins Einkaufszentrum. Was ich gehört habe, sollen dort jede Menge Pokémon auf dich warten.
  • Geh mit dem Kinderwagen an die frische Luft!
    Dein Baby braucht frische Luft und schläft am besten im Kinderwagen? Dann nichts wie raus.
  • Mach eine längere Hunderunde!
    Du hast einen Hund? Sehr gut. Der mag sicher auch gerne Pokémon, wenn er dafür länger Gassi gehen darf.

    Dein Hund wird es dir danken, wenn du mit ihm wegen Pokémon Go in Zukunft längere Runden drehst.
    Dein Hund wird es dir danken, wenn du mit ihm wegen Pokémon Go in Zukunft längere Runden drehst.
  • Dreh eine Extrarunde!
    Du gehst ohnehin regelmäßig bestimmte Strecken? Dann mach auch mal einen Umweg, wenn es deine Zeit erlaubt und entdecke neue Wege und Pokémon.
  • Mach einen Spaziergang in der Mittagspause!
    Die Mittagspause eignet sich perfekt dafür, um sich ein paar Minuten die Beine zu vertreten. Dabei kannst du dann auch ein paar Pokémon fangen.
  • Werde zum Kulturtourist! Die sogenannten Pokéstops (dort bekommst du Items für deine Jagd nach Pokémon) befinden sich bei touristisch bzw. kulturell interessanten Orten. Indem du sie abklapperst, lernst du gleich auch etwas über den Ort, an dem du dich gerade aufhältst.
  • Lass die Öffis links liegen!
    Du fährst mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Dann kannst du ja auch eine Station früher aussteigen und dir auf dem Weg zu deinem Zielort noch ein paar Pokémon fangen. Oder gleich ganz zu Fuß gehen.
Aber Vorsicht: Verwende Pokémon Go nicht als Ausrede, um dir ein großes Eis zu holen. Belohne dich immer nur mit Dingen, die dich stärker machen (neue Laufschuhe, etc.).

Und: Behalte immer deine Umgebung im Auge. Bewege dich nicht, wenn du auf das Display deines Smartphones schaust, sonder bleib dabei stehen!

Wenn du mehr möchtest, als mit Pokémon Go nur deine Alltagsbewegung zu steigern, dann versuche mal einen der folgenden Tipps:

  • Mit Pokémon Go Intervallläufe machen
    Lade dir dazu eine Intervall Timer App (in meinem HIIT Artikel findest du Tipps dazu) herunter. Stelle z.B. 5 Minuten Laufen und 2 Minuten Pause ein. In den 5 Minuten läufst du zügig, in den 2 Minuten Pause gehst bzw. stehst du und darfst dabei auch auf dein Smartphone Display schauen und Pokémon fangen. Du kannst die Zeiten natürlich variieren und auch 10 Minuten laufen und nur eine Minute nach Pokémon und Pokéstops Ausschau halten.
  • Laufend Eier ausbrüten
    Bei Pokéstops bekommst du ab und zu auch Eier als Items. Aus diesen Eiern schlüpfen Pokémon, wenn du eine gewisse Distanz zurücklegst. Es gibt dabei 2 Kilometer, 5 Kilometer und 10 Kilometer Eier. Um es auszubrüten musst du das Ei in die sogenannten Ei-Brutmaschine legen. Am besten machst du das vor einem Lauf und nimmst dir dann vor, die 2, 5 oder 10 Kilometer an einem Stück zurückzulegen. Wenn du wieder daheim bist, hast du dann ein frisch geschlüpftes Pokémon. 😉
Alles in allem scheint Pokémon Go also eine Fitness App der besonderen Art zu sein. Sie schafft es, Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren.

Das bestätigt auch die folgende Infografik von meinbauch.net:

Pokémon Go Infografik von meinbauch.net
Pokémon Go Infografik von meinbauch.net

Aber: Wo viel Licht, da ist auch Schatten …

Die Schattenseiten von Pokémon Go

Im Internet kursieren teilweise wilde Geschichten.

Jemand soll beim Pokémon Go spielen eine Leiche gefunden haben, andere sind über Klippen gestürzt, haben ihren Job gekündigt, und so weiter.

Das mag alles stimmen, gab und gibt es aber sicher auch wegen Facebook und Co.

Bleibe wachsam! Das rät dir die App bei jedem Neustart. Halte dich wirklich daran und schaue nur auf das Display wenn du stehst.
Bleibe wachsam! Das rät dir die App bei jedem Neustart. Halte dich wirklich daran und schaue nur auf das Display wenn du stehst.

Wichtig dabei: Du bist immer selbst dafür verantwortlich, was du machst. Wenn du stur auf dein Smartphone Display schaust und dabei gehst, Rad oder gar Auto fährst, bist du ersten selbst schuld und gefährdest zweitens auch andere. Also lass es bitte unter allen Umständen!

Pokémon Go ist gratis. Innerhalb der App kannst du dir aber um Echtgeld Powerups kaufen, die dich zu einem besseren Trainer machen. Das birgt – bedingt durch das hohe Suchtpotenzial des Spiels – die große Gefahr, relativ sinnlos viel Geld auszugeben, nur um besser in einem Spiel zu werden.

Daneben gibt es auch die Problematik mit Datenschutz und Überwachung, die in unterschiedlichen Beiträgen aufgearbeitet wurde.

Wenn du dich zum Thema Pokémon Go und Datenschutz näher informieren möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel auf mobilsicher.de. Der wichtigste Tipp daraus: Erstelle ein eigenes Google Konto für Pokémon Go oder melde dich über den Pokémon Trainer Club zum Spiel an. Deaktiviere außerdem die augmented Reality beim Pokémon Fangen.

Ein recht apokalyptisches Szenario entwirft Mike Adams auf der Seite des Kopp Verlags. Sein Artikel mit dem klingenden Namen „Die Zombie-Apokalypse der Pokémon-Rattenfänger beginnt“ beschäftigt sich damit, wofür die App Pokémon Go missbraucht werden könnte: zur totalen Überwachung.

Mein Pokémon Go Fazit

Pokémon Go ist eine App, die Millionen Nutzer fesselt.

Wenn du es klug anstellst, kann sie dich dabei unterstützen, mehr Bewegung in deinen Alltag zu bekommen.

Es gibt aber auch Schattenseiten, die du kennen und vor denen du dich schützen solltest.

Wie du das machst, hast du in diesem Artikel gelernt.

Wenn du beginnen möchtest, Pokémon Go zu spielen, findest du auf pcgames.de einen umfangreichen Einsteiger-Guide, den ich dir empfehlen kann.

Wenn du dir ein Pokémon Trainer Outfit zusammenstellen möchtest, kannst du mal auf netzshopping.de vorbeischauen. Die haben dort einige Knee-Tights, die denen im Spiel stark ähneln und dazu auch cool aussehen. 😉

Die App kannst du dir über den Google Play Store bzw. iTunes herunterladen. Hier findest du die offizielle Webseite des Spiels: www.pokemongo.com.

Viel Spaß beim Pokémon fangen und ganz wichtig: Bleib in Bewegung! 😉

Was hältst du von der App Pokémon Go? Kann sie helfen, deine Fitness zu verbessern?

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Patrick J. Bauer

Patrick J. Bauer

Pat ist der Gründer und Hauptautor von 4yourfitness.com. Er ist Geschäftsführer eines Sportverbandes, Sportwissenschaftler, Dipl. Ernährungstrainer und Familienvater. Pat liebt Bodyweight Training und hasst schlechte Laune. Hier kannst du mehr über ihn erfahren.

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